Erneuter Streit zwischen Google und der Gema
Wieder einmal geht es darum wie viel Geld die Gesellschaft für musikalische Aufführungsrechte und Vervielfältigungsrechte (Gema) für das Verbreiten von Musikvideos im World Wide Web zustehen soll. Die wohl größte deutsche Videoplattform YouTube.de ist bekannt dafür, dass dort Benutzer Video Clips ansehen und auch selber welche veröffentlichen können. Unzählige Fernsehausschnitte und Kinoszenen tummeln sich neben selbst gedrehten Amateurfilmen von Anwendern und ebenso sind dort auch mehr oder weniger aktuelle Musikvideos zu finden. Genau für diese Verbreitung hat Youtube einige Verträge mit Musikstudios und mehreren kleineren Labels jedoch nach deutschem Recht muss auch die Gema beteiligt sein. In der Vergangenheit wurde zwar dieser komplizierte Streit bezüglich Urheberrechtsfragen & Gema gelöst jedoch die damals verhandelten Verträge (nach der Übernahme von Seiten Google im Jahr 2007) sind jetzt im März ausgelaufen. Letzte Woche wurde von Seiten der Gema mitgeteilt, dass Youtube ein Angebot in der Höhe von einem Euro Cent pro abgespieltem Musikstück vorgeschlagen wurde und zusätzlich wünschen sie mehr Transparenz von Seiten Youtube. Dieses Angebot sei vollkommen inakzeptabel konterte ein Google Sprecher und begründete es damit, dass Youtube.de mit jedem Abspielen von Musikvideos Verlust einfahren würde – außerdem wurde von Seiten der Gema zuerst ein Listenpreis von zwölf Cent pro Video Clip angeboten und auch dieses neue Angebot sei 5 mal so teuer wie in Großbritannien. Als logische Konsequenz beschloss Google eine Sperrung dieser Clips und nahm diese somit aus dem Index.
